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Die Verantwortlicheit des Spielers

Golf Regeln: Der Spieler

6-1 Regeln
Der Spieler und sein Caddie sind dafür verantwortlich, dass ihnen die Regeln bekannt sind. Während einer festgesetzten Runde zieht sich der Spieler für jeden Regelverstoß seines Caddies die jeweils anwendbare Strafe zu.
6-2 Vorgabe
a. Lochspiel
Vor Antritt eines Lochspiels in einem Wettspiel mit Vorgabe sollten die Spieler gegenseitig ihre jeweiligen Vorgaben feststellen. Beginnt ein Spieler ein Lochspiel, nachdem er eine höhere Vorgabe angegeben hat als sie ihm zusteht, und wirkt sich dies auf die Anzahl der zu gewährenden oder in Anspruch zu nehmenden Vorgabeschläge aus, so ist er disqualifiziert; anderenfalls muss der Spieler mit der von ihm angegebenen Vorgabe zu Ende spielen.
b. Zählspiel
Bei jeder Runde eines Wettspiels mit Vorgabe muss sich der Bewerber vergewissern, dass seine Vorgabe auf seiner Zählkarte eingetragen ist, bevor sie der Spielleitung eingereicht wird. Ist vor der Einreichung keine Vorgabe eingetragen (Regel 6-6b) oder ist die eingetragene Vorgabe höher als die dem Bewerber zustehende und wirkt sich dies auf die Anzahl der erhaltenen Vorgabeschläge aus, so verfällt er für das Wettspiel mit Vorgabe der Disqualifikation; anderenfalls gilt die Schlagzahl.
Anmerkung: Der Spieler ist dafür verantwortlich, dass er weiß, an welchen Löchern Vorgabeschläge gewährt oder in Anspruch genommen werden.
6-3 Abspielzeit und Spielergruppen
a. Abspielzeit
Der Spieler muss zu der von der Spielleitung angesetzten Zeit abspielen. b. Spielergruppen
Im Zählspiel muss der Bewerber während der gesamten Runde in der Gruppe bleiben, die von der Spielleitung eingeteilt wurde, sofern nicht die Spielleitung einen Wechsel zulässt oder nachträglich genehmigt.
STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN REGEL 6-3: Disqualifikation.
(Bestball- und Vierballspiel - siehe Regeln 30-3a und 31-2.)
Anmerkung: Die Spielleitung darf in der Ausschreibung eines Wettspiels (Regel 33-1) festlegen, dass ein Spieler, der spielbereit innerhalb von fünf Minuten nach seiner Abspielzeit am Ort seines Starts eintrifft, sofern die Aufhebung der Disqualifikationsstrafe nach Regel 33-7 nicht gerechtfertigt ist, für Versäumen der Abspielzeit statt mit Disqualifikation bestraft wird im Lochspiel mit Lochverlust am ersten Loch und im Zählspiel mit zwei Schlägen am ersten Loch.
6-4 Caddie
Der Spieler darf sich von einem Caddie unterstützen lassen, jedoch stets nur einen Caddie zu gleicher Zeit haben.
STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN REGEL 6-4:
Lochspiel: Nach Beendigung des Loches, an dem der Verstoß festgestellt wird, wird der Stand des Lochspiels für jedes Loch, an dem der Verstoß vorkam, durch Abzug eines Lochs korrigiert, jedoch höchstens um zwei Löcher für die Runde.
Zählspiel: zwei Strafschläge für jedes Loch, an dem der Verstoß vorkam, jedoch höchstens vier Strafschläge für die Runde. Lochspiel oder Zählspiel: Für den Fall eines Regelverstoßes zwischen dem Spiel von zwei Löchern, gilt die Strafe für das nächste Loch. Ein Spieler, der mehr als einen Caddie hat und gegen diese Regel verstößt, muss unmittelbar, nachdem ihm der Regelverstoß bekannt wird, sicherstellen, dass er für den Rest der festgesetzten Runde nicht mehr als einen Caddie gleichzeitig hat, anderenfalls ist er disqualifiziert.
Wettspiele gegen Par – Strafen wie im Lochspiel.
Wettspiele nach Stableford – siehe Anmerkung 2 zu Regel 32-1b.
Anmerkung: Die Spielleitung darf in den Wettspielbedingungen (Regel 33-1) den Einsatz von Caddies untersagen oder einen Spieler in der Wahl seines Caddies beschränken.
6-5 Ball
Der Spieler ist dafür verantwortlich, dass er den richtigen Ball spielt. Jeder Spieler sollte seinen Ball kennzeichnen.
6-6 Schlagzahlen im Zählspiel
a. Schlagzahlen aufschreiben
Nach jedem Loch sollte der Zähler die Schlagzahl mit dem Bewerber vergleichen und aufschreiben. Bei Beendigung der Runde muss der Zähler die Zählkarte unterschreiben und sie dem Bewerber aushändigen. Schreibt mehr als ein Zähler die Schlagzahlen auf, so muss jeder den Teil unterschreiben, für den er verantwortlich ist.
b. Zählkarte unterschreiben und einreichen
Nach Beendigung der Runde sollte der Bewerber seine Schlagzahl für jedes Loch nachprüfen und alle zweifelhaften Einzelheiten mit der Spielleitung klären. Er muss die Unterschrift des Zählers oder der Zähler sicherstellen, die Zählkarte gegenzeichnen und sie so bald wie möglich der Spielleitung einreichen.
STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN REGEL 6-6b: Disqualifikation.
c. Änderung der Zählkarte
Auf einer Zählkarte darf nichts mehr geändert werden, nachdem der Bewerber sie der Spielleitung eingereicht hat.
d. Falsche Schlagzahl für das Loch
Der Bewerber ist dafür verantwortlich, dass die für jedes Loch auf seiner Zählkarte aufgeschriebene Schlagzahl richtig ist. Reicht er für irgendein Loch eine niedrigere als die tatsächlich gespielte Schlagzahl ein, so ist er disqualifiziert. Reicht er für irgendein Loch eine höhere als die tatsächlich gespielte Schlagzahl ein, so gilt die eingereichte Schlagzahl.
Anmerkung 1: Für das Zusammenzählen der Schlagzahlen und die Anrechnung der auf der Zählkarte eingetragenen Vorgabe ist die Spielleitung verantwortlich - siehe Regel 33-5.
Anmerkung 2: Für Vierball-Zählspiel siehe auch Regel 31-4 und -7a.
6-7 Unangemessene Verzögerung; langsames Spiel
Der Spieler muss ohne unangemessene Verzögerung und in Übereinstimmung mit jeder von der Spielleitung für das Spieltempo ggf. erlassenen Richtlinie spielen. Zwischen der Beendigung eines Lochs und dem Abspielen am nächsten Abschlag darf der Spieler das Spiel nicht unangemessen verzögern.
STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN REGEL 6-7:
Lochspiel - Lochverlust; Zählspiel - Zwei Schläge.
Wettspiele gegen Par - siehe Anmerkung 3 in Regel 32-1a.
Wettspiele nach Stableford - siehe Anmerkung 3 zu Regel 32-b.
Bei anschließendem Verstoß - Disqualifikation.

Anmerkung 1: Verzögert der Spieler unangemessen das Spiel zwischen den Löchern, so verzögert er das Spielen des nächsten Lochs und zieht sich, außer bei Wettspielen gegen Par oder nach Stableford (siehe Regel 32), für jenes Loch die Strafe zu.
Anmerkung 2: Zur Verhinderung langsamen Spiels darf die Spielleitung in der Ausschreibung eines Wettspiels (Regel 33-1) Richtlinien für das Spieltempo erlassen, einschließlich zulässiger Höchstzeiten zur Vollendung einer festgesetzten Runde, eines Lochs oder eines Schlags.
Nur im Zählspiel darf die Spielleitung in einer solchen Ausschreibung die Strafe für Verstoß gegen diese Regel wie folgt abändern:
Erster Verstoß — Ein Schlag;
Zweiter Verstoß — Zwei Schläge.
Bei anschließendem Verstoß — Disqualifikation.
6-8 Spielunterbrechung; Wiederaufnahme des Spiels
a. Erlaubt
Der Spieler darf das Spiel nicht unterbrechen, es sei denn
(I) die Spielleitung hat das Spiel ausgesetzt;
(II) er sieht Blitzgefahr als gegeben an;
(III) er benötigt eine Entscheidung der Spielleitung über eine zweifelhafte oder strittige Einzelheit (siehe Regeln 2-5 und 34-3); oder
(IV) aus anderem triftigen Grund wie plötzlichem Unwohlsein. Schlechtes Wetter als solches ist kein triftiger Grund für Spielunterbrechung. Unterbricht der Spieler das Spiel ohne ausdrückliche Genehmigung der Spielleitung, so muss er dies der Spielleitung so bald wie durchführbar melden. Hält er sich daran, und erachtet die Spielleitung den Grund als hinlänglich, so verfällt er keiner Strafe, anderenfalls der Disqualifikation. Ausnahme im Lochspiel: Spieler, die ein Lochspiel in gegenseitiger Übereinkunft unterbrechen, verfallen nicht der Disqualifikation, sofern sie dadurch nicht das Wettspiel verzögern.
Anmerkung: Verlassen des Platzes ist als solches keine Spielunterbrechung.
b. Verfahren bei Aussetzung des Spiels
durch Spielleitung Hat die Spielleitung das Spiel ausgesetzt, so dürfen die Spieler eines Lochspiels bzw. einer Spielergruppe, die sich zwischen dem Spielen von zwei Löchern befi nden, das Spiel nicht wieder aufnehmen, bevor die Spielleitung eine Wiederaufnahme angeordnet hat. Befi nden sie sich beim Spielen eines Lochs, so dürfen sie das Spiel unverzüglich unterbrechen oder das Spiel des Lochs fortsetzen, sofern dies ohne Verzögerung geschieht. Entscheiden sie sich für die Fortsetzung des Spiels an dem Loch, so dürfen sie das Spiel vor Beendigung des Lochs unterbrechen. In jeden Fall muss das Spiel nach Beendigung des Loches unterbrochen werden. Die Spieler müssen das Spiel wieder aufnehmen, wenn die Spielleitung eine Wiederaufnahme des Spiels angeordnet hat.
STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN REGEL 6-8b: Disqualifikation.
Anmerkung: Die Spielleitung darf in der Ausschreibung eines Wettspiels (Regel 33-1) festlegen, dass bei drohender Gefahr nach Aussetzung des Spiels durch die Spielleitung das Spiel unverzüglich unterbrochen werden muss. Unterlässt es ein Spieler, das Spiel unverzüglich zu unterbrechen, so ist er disqualifiziert, sofern nicht die Aufhebung dieser Strafe nach Regel 33-7 gerechtfertigt ist.
c. Ball aufnehmen bei Spielunterbrechung
Ein Spieler, der beim Spielen eines Lochs das Spiel nach Regel 6-8a unterbricht, darf strafl os seinen Ball nur dann aufnehmen, wenn die Spielleitung das Spiel ausgesetzt hat oder wenn das Aufnehmen aus triftigem Grund erfolgt. Vor dem Aufnehmen des Balls muss dessen Lage vom Spieler gekennzeichnet werden.
Unterbricht der Spieler das Spiel und nimmt er seinen Ball ohne ausdrückliche Genehmigung der Spielleitung auf, so muss er bei der Meldung an die Spielleitung (Regel 6-8a) gleichzeitig das Aufnehmen des Balls melden. Nimmt der Spieler den Ball ohne einen triftigen Grund auf, versäumt er, die Lage des Balls vor dem Aufnehmen zu kennzeichnen, oder versäumt er, das Aufnehmen des Balls zu melden, so zieht er sich einen Strafschlag zu.
d. Verfahren bei Wiederaufnahme des Spiels
Das Spiel muss dort wieder aufgenommen werden, wo es unterbrochen wurde, auch an einem späteren Tag. Der Spieler muss entweder vor oder bei Wiederaufnahme des Spiels folgendermaßen verfahren:
(I) wurde der Ball vom Spieler aufgenommen, so muss er, vorausgesetzt, er war nach Regel 6-8c zum Aufnehmen des Balls berechtigt, einen Ball an die Stelle hinlegen, von der der ursprüngliche Ball aufgenommen wurde. Anderenfalls muss der ursprüngliche Ball an die Stelle gelegt werden, von der er aufgenommen wurde;
(II) hat der nach Regel 6-8c zum Aufnehmen seines Balls berechtigte Spieler seinen Ball nicht aufgenommen, so darf er den Ball aufnehmen, reinigen und zurücklegen oder durch einen anderen Ball an der Stelle, von der der ursprüngliche Ball aufgenommen worden war, ersetzen. Bevor der Ball aufgenommen wird, muss der Spieler seine Lage kennzeichnen oder
(III) wurde während der Spielunterbrechung der Ball oder der Ballmarker des Spielers bewegt (auch durch Einwirkung von Wind oder Wasser), so muss ein Ball oder Ballmarker an die Stelle, von der der ursprüngliche Ball oder Ballmarker wegbewegt wurde, hingelegt werden.
Anmerkung: Wenn die Stelle, an die der Ball hinzulegen ist, nicht bestimmt werden kann, so muss diese Stelle geschätzt werden und der Ball muss an die geschätzte Stelle hingelegt werden. Die Verfahrensweisen der Regel 20-3c fi nden hier keine Anwendung.
*STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN REGEL 6-8c oder -d:
Lochspiel — Lochverlust;
Zählspiel — Zwei Schläge.
*Hat sich ein Spieler die Grundstrafe für einen Verstoß gegen Regel 6-8d zugezogen, so fällt keine weitere Strafe nach Regel 6-8c an.

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