Golf

Regeln Ryder Cup

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Modus Ryder Cup


Jedes Team stellt zwölf Spieler, die zum Teil nach Platzierung auf der aktuellen Geldrangliste der US-PGA-Tour (für die amerikanischen Spieler) bzw. der europäischen Tour (für die europäischen Spieler), zum Teil vom jeweiligen Teamkapitän (mit so genannten Wildcards) ausgewählt werden. Vor allem für die Europäer dienen diese Wildcards dazu, Spitzenspieler ins Team zu berufen, die überwiegend in USA spielen und sich deshalb nicht über die europäische Geldrangliste für das Europateam qualifizieren konnten.

Der Cup wird nach einer festgesetzten Zahl von "Matchplays", also Mann-gegen-Mann-Partien entschieden. 2002 fanden acht "Foursomes" (zwei Spieler jedes Teams schlagen abwechselnd den Ball), acht "Fourballs" (zwei Spieler jedes Teams spielen parallel, der beste Spieler wird gepunktet) und zwölf Einzelmatches statt. Der Sieger jeder Partie bekommt einen Punkt, ein Unentschieden wird mit einem halben Punkt belohnt.
Jedes dieser Spiele geht über eine Runde mit 18 gespielten Löchern, bei der jeweils die gepunkteten Löcher gezählt werden (ein Unentschieden wird für keins der Teams gewertet). Falls während der Partie ein Vorsprung erspielt wird, der rechnerisch nicht mehr aufzuholen ist, wird die Runde vorzeitig beendet. Die Zählweise ist dann 'X und Y' aus Sicht des Siegers, wobei Y für die noch zu spielende Löcher steht, und X für den bei Abbruch der Partie erzielten Vorsprung (Beispiel: '3 und 2' bedeutet, es wird am Loch 16, also noch 2 Löcher zu spielen, abgebrochen und die Sieger haben zu diesem Zeitpunkt 3 Punkte Vorsprung).

Der europäische Teamcaptain für das Jahr 2006 ist Ian Woosnam, im Jahr 2004 war es Bernhard Langer.

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